Weinzitat

Im Wein birgt sich viel: Spiel, Schwermut und Lust.
(Georg Britting, 1891-1964)
Wein und GesundheitWein und Gesundheit
Der altgriechische Arzt Hippokrates, der als Begründer der wissenschaftlichen Medizin gilt, schrieb: "Der Wein ist ein Ding, in wunderbarer Weise für den Menschen geeignet, vorausgesetzt, dass er bei guter und schlechter Gesundheit sinnvoll und im rechten Maß verwendet wird, übereinstimmend mit der Verfassung der einzelnen Person".
In der antiken Medizin diente der Wein zum Lösen von Heilkräutern, zum Anrühren von Salben und zur Desinfektion von Wunden. In der Bibel wird berichtet vom Barmherzigen Samariter, der Öl und Wein in die Wunden des von Räubern geschundenen Kaufmanns goss.
Die Wirkung des Weines gegen Infektionskrankheiten des Verdauungstraktes war schon im Altertum bekannt. Der römische Feldherr Gaius Julius Cäsar befahl seinen Soldaten, täglich die zugewiesenen Weinrationen von mind. 1 Liter zu trinken. So konnte er seine Armeen vor Typhus, Paratyphus, Ruhr und Cholera schützen.
Auch nach den Erkenntnissen der heutigen Medizin kann der maßvolle Weingenuss durchaus der Gesundheit dienen. Er regt den Appetit an, fördert die Verdauung, verbessert die Durchblutung aller Organe und wirkt der Ablagerung von kleinmolekularem Cholesterin in den Blutbahnen entgegen.
Wer mäßig aber regelmäßig Wein trinkt, hat statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung als ein Abstinenter. Regelmäßig mäßiger Weingenuss mindert die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Hirnschlag zu erleiden.
Weingenuss hebt vor allem auch das seelische Wohlbefinden und dieses wiederum dient der Gesundheit. Der Weinfreund sollte aber auch bedenken: Das Weintrinken löst keine Lebensprobleme und die Weisheit des Weingenusses liegt im Maß - nicht in der Masse.